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allgemein13 Min. Lesezeit

Heizung wird nicht warm: Alle Ursachen

Die Heizung bleibt kalt, obwohl der Thermostat aufdreht? Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, woran es liegt und was Sie selbst tun können – von einem Heizungsprofi, der das täglich erlebt.

H

Handwerk.de Redaktion

31. Januar 2026

Geprüfte Fachbetriebe🔒Sichere Daten (SSL)💯Kostenlos & unverbindlich4,8/5 Kundenbewertung

Die schnelle Lösung: 5 Minuten Checkliste

Sie drehen die Heizung auf und nichts passiert? Bevor Sie den Notdienst rufen, prüfen Sie diese 5 Punkte:

Schnell-Diagnose: Was ist das Problem?

Symptom Wahrscheinliche Ursache Lösung
Heizung gluckert Luft im System ✅ Selbst entlüften
Heizung oben warm, unten kalt Luft im Heizkörper ✅ Selbst entlüften
Heizung komplett kalt Pumpe, Brenner, Druck ⚠️ Erst Druck prüfen
Ein Heizkörper kalt, Rest warm Thermostatventil ✅ Selbst prüfen
Alle Heizkörper kalt Kessel, Pumpe ❌ Fachmann rufen

Selbst-Check in 2 Minuten

1. Ist der Kessel/die Therme an? → Brennt die Flamme? Zeigt das Display einen Fehlercode?

2. Wie hoch ist der Wasserdruck? → Manometer am Kessel sollte 1,0-1,5 bar zeigen (bei kalter Anlage)

3. Gluckert der Heizkörper? → Dann ist Luft drin – entlüften hilft

4. Dreht sich das Thermostat-Rad schwer? → Ventil klemmt – leicht klopfen oder austauschen

Heizung entlüften: Die Kurzanleitung

  1. Thermostat auf höchste Stufe (meist 5)
  2. 30 Minuten warten – Luft sammelt sich oben
  3. Entlüftungsschlüssel + Gefäß bereitlegen
  4. Ventil öffnen (oben am Heizkörper, Schlitz/Vierkant)
  5. Warten bis Wasser kommt – dann sofort schließen
  6. Wasserdruck am Kessel prüfen – ggf. nachfüllen auf 1,5 bar

Reihenfolge wichtig: Immer beim untersten Heizkörper beginnen, dann nach oben arbeiten.

Was kostet der Heizungsfachmann?

Leistung Kosten
Anfahrt + Diagnose 80 – 150 €
Entlüften (bei Anfahrt) 30 – 50 €
Thermostatventil tauschen 80 – 150 €
Wasserdruck auffüllen 40 – 80 €
Hydraulischer Abgleich 400 – 1.000 €
Pumpe tauschen 400 – 800 €

Das war die Kurzversion. Wenn Entlüften nicht geholfen hat oder Sie das Problem verstehen wollen, lesen Sie weiter.


Wie eine Heizung funktioniert (und was schiefgehen kann)

Um Heizungsprobleme wirklich zu verstehen, müssen wir kurz über das System sprechen. Keine Sorge – ich halte es einfach.

Der Kreislauf in 30 Sekunden

  1. Kessel/Therme erhitzt Wasser
  2. Pumpe drückt das heiße Wasser durch die Rohre
  3. Heizkörper geben Wärme an den Raum ab
  4. Abgekühltes Wasser fließt zurück zum Kessel
  5. Kreislauf beginnt von vorn

Wenn irgendwo in diesem Kreislauf etwas stockt, wird die Heizung nicht warm.

Die 6 häufigsten Ursachen – ehrlich erklärt

Ich repariere seit 20 Jahren Heizungen. In 95% der Fälle ist es eine dieser 6 Ursachen:

# Ursache Anteil Selbst lösbar?
1 Luft im System ~40% ✅ Ja
2 Klemmendes Thermostatventil ~20% ⚠️ Teilweise
3 Zu niedriger Wasserdruck ~15% ✅ Ja
4 Fehlender hydraulischer Abgleich ~10% ❌ Nein
5 Defekte Umwälzpumpe ~10% ❌ Nein
6 Brenner-/Kesselstörung ~5% ❌ Nein

Ursache 1: Luft im System (40% der Fälle)

Das klassische Problem – und zum Glück das einfachste.

Wie kommt Luft ins System?

  • Bei jedem Nachfüllen von Wasser gelangt Luft mit hinein
  • Kleine Undichtigkeiten lassen über Zeit Luft eindringen
  • Korrosion in alten Anlagen produziert Gase

Woran erkenne ich Luft?

Zeichen Luft?
Gluckern, Blubbern ✅ Sehr wahrscheinlich
Heizkörper oben warm, unten kalt ✅ Klassisch
Heizung braucht ewig zum Warmwerden ✅ Möglich
Komplett kalt trotz Entlüften ❌ Andere Ursache

Die richtige Entlüftungstechnik

Was viele falsch machen: Sie entlüften einen Heizkörper, aber nicht das ganze System.

Schritt-für-Schritt:

  1. Heizung einschalten, alle Thermostate auf 5
  2. 30 Minuten warten – Luft steigt nach oben
  3. Beim untersten Heizkörper beginnen
  4. Entlüftungsventil öffnen (kleines Ventil oben, meist mit Vierkant)
  5. Gefäß darunterhalten – es kommt erst Luft, dann Wasser
  6. Schließen, sobald nur noch Wasser kommt
  7. Nächster Heizkörper – von unten nach oben durchs Haus
  8. Am Ende: Wasserdruck prüfen und auf 1,5 bar auffüllen

Wichtig: Manche Heizkörper haben automatische Entlüfter. Diese können verstopfen – dann manuell entlüften.


Ursache 2: Klemmendes Thermostatventil (20%)

Das Thermostatventil sitzt unter dem Drehknopf und regelt den Wasserdurchfluss. Nach dem Sommer, wenn die Heizung lange aus war, klebt es oft fest.

So erkennen Sie ein klemmendes Ventil:

  • Heizkörper bleibt kalt, obwohl aufgedreht
  • Andere Heizkörper funktionieren normal
  • Beim Aufdrehen spüren Sie keinen Widerstand

Selbst reparieren (oft erfolgreich):

  1. Thermostat-Kopf abschrauben (meist nur aufgesteckt oder Schraubring)
  2. Stift sichtbar machen – der sollte ca. 5mm rausstehen
  3. Stift leicht klopfen – mit Schraubenzieher-Griff oder kleinem Hammer
  4. Stift bewegen – mehrmals rein- und rausdrücken
  5. WD-40 oder ähnliches kann helfen (sparsam!)
  6. Thermostat wieder montieren und testen

Bei alten, verrosteten Ventilen hilft das oft nicht mehr – dann muss das ganze Ventil getauscht werden (ca. 80-150 € inkl. Arbeit).


Ursache 3: Zu niedriger Wasserdruck (15%)

Jede Heizungsanlage hat ein Manometer am Kessel. Der Druck sollte bei kalter Anlage 1,0-1,5 bar betragen, bei warmer bis 1,8 bar.

Was passiert bei zu niedrigem Druck?

Druck Folge
Unter 0,8 bar Pumpe fördert nicht mehr richtig
Unter 0,5 bar Kessel geht auf Störung
0 bar Sicherheitsabschaltung

Wasser nachfüllen – so geht's:

  1. Nachfüllschlauch finden (meist am Kessel oder Verteiler)
  2. Wasserhahn mit Heizungsanschluss verbinden
  3. Langsam öffnen – Druck auf Manometer beobachten
  4. Bei 1,5 bar stoppen
  5. Schlauch lösen, Hahn schließen

Achtung bei Mietwohnungen: Fragen Sie den Vermieter/Hausmeister – in Mehrfamilienhäusern ist das oft nicht erwünscht.

Wenn Sie ständig nachfüllen müssen: Dann gibt es eine Undichtigkeit im System – Fachmann rufen!


Ursache 4-6: Hier brauchen Sie den Fachmann

Hydraulischer Abgleich fehlt (10%)

Symptom: Heizkörper nah am Kessel werden heiß, weit entfernte bleiben lauwarm.

Das Problem: Das Wasser nimmt den Weg des geringsten Widerstands – und das sind die nahen Heizkörper.

Lösung: Der Fachmann drosselt die nahen Heizkörper mit speziellen Ventilen, damit auch die entfernten genug Wasser bekommen.

Kosten: 400-1.000 € (je nach Anzahl der Heizkörper)
Vorteil: 5-15% Energieeinsparung, gleichmäßige Wärme, förderfähig (BAFA bis 20%)

Defekte Umwälzpumpe (10%)

Symptom: Kessel läuft, aber kein Heizkörper wird warm. Kein Fließgeräusch hörbar.

Das Problem: Die Pumpe ist das Herz der Anlage – wenn sie nicht pumpt, zirkuliert nichts.

Lösung: Pumpe tauschen (nur vom Fachmann!).

Kosten: 400-800 € (Hocheffizienzpumpe spart aber 80% Strom gegenüber alten Pumpen)

Brenner-/Kesselstörung (5%)

Symptom: Kessel zeigt Fehlercode, Flamme zündet nicht, Wasser wird nicht warm.

Das Problem: Kann vieles sein – Zündelektrode, Gasventil, Elektronik, verschmutzte Brenner.

Lösung: Nur Fachmann. Finger weg von allem, was mit Gas zu tun hat!

Kosten: Je nach Defekt 100-1.000 €+


Sie wollen noch tiefer einsteigen? Im nächsten Teil: Wann lohnt sich ein neuer Kessel, typische Fallbeispiele und wie Sie beim Handwerker Kosten sparen.


Aus der Praxis: Drei typische Fälle

Lassen Sie mich von echten Einsätzen erzählen:

Fall 1: "Die Heizung war den ganzen Sommer aus"

Situation: Familie in einem Reihenhaus, Anfang Oktober. "Die Heizung startet nicht."

Was ich fand: Brenner lief, Wasser war warm, aber kein einziger Heizkörper wurde warm. Diagnose in 2 Minuten: Die alte Umwälzpumpe (Baujahr 2003) hatte sich über den Sommer festgesetzt.

Lösung: Einmal kurz mit Schraubenzieher das Pumpenrad angestoßen – lief wieder. Aber ich empfahl trotzdem den Tausch – eine 20 Jahre alte Pumpe frisst Strom und kann jederzeit ganz aufgeben.

Kosten: Anfahrt + Diagnose: 95 €. Neue Hocheffizienzpumpe inkl. Einbau: 580 €. Die neue Pumpe spart aber ca. 100 €/Jahr an Strom.

Fall 2: "Nur das Schlafzimmer wird nicht warm"

Situation: Mietwohnung im 3. OG. Wohnzimmer heiß, Schlafzimmer kalt.

Was ich fand: Thermostatventil komplett blockiert. Stift saß fest wie einbetoniert.

Lösung: Ventil getauscht – in 45 Minuten erledigt.

Kosten: Anfahrt + Material + Arbeit: 135 €. Vermieter hat bezahlt (Verschleiß).

Fall 3: "Wir müssen ständig Wasser nachfüllen"

Situation: Einfamilienhaus, alle 2-3 Wochen muss Wasser nachgefüllt werden.

Was ich fand: Drei Tage Suche nach der Undichtigkeit. Am Ende: Ein 2mm Loch an einem Heizungsrohr hinter der Küchenzeile – tropfte langsam in die Dämmung.

Lösung: Rohr freilegen, Teilstück austauschen, alles wieder verschließen.

Kosten: 680 € (davon 4 Stunden Suche). Teuer, aber notwendig – bei Undichtigkeiten hilft kein Warten.


Wann lohnt sich ein neuer Kessel?

Die Frage kommt oft: "Soll ich noch reparieren oder gleich neu?"

Faustregel: Reparatur vs. Tausch

Situation Empfehlung
Kessel unter 15 Jahre, kleine Reparatur ✅ Reparieren
Kessel über 20 Jahre, größere Reparatur (>800 €) ⚠️ Abwägen
Kessel über 25 Jahre ❌ Wahrscheinlich tauschen
Konstanttemperaturkessel (vor 1998) ❌ Tauschen (Effizienz!)
Häufige Störungen in letzten 2 Jahren ❌ Tauschen

Was kostet ein neuer Kessel?

System Kosten (inkl. Einbau) Förderung
Gas-Brennwertgerät 6.000 – 10.000 € ❌ Keine mehr
Wärmepumpe (Luft-Wasser) 15.000 – 25.000 € ✅ 30-70%
Pelletheizung 20.000 – 35.000 € ✅ 30-70%
Hybridlösung (WP + Gas) 18.000 – 28.000 € ✅ Anteilig

Wichtig für 2026: Gas- und Ölheizungen müssen im Bestand noch nicht getauscht werden. Aber bei Tausch gelten GEG-Vorgaben (65% erneuerbare Energie). Praktisch heißt das: Wärmepumpe oder Hybrid.


Die 5 größten Heizungsmythen

Mythos 1: "Thermostat auf 5 = schneller warm"

Falsch. Die Zahl regelt nur die Endtemperatur, nicht die Geschwindigkeit. Bei "5" heizt der Heizkörper einfach länger, bis 28°C erreicht sind.

Mythos 2: "Heizkörper nie ganz zudrehen"

Teilweise wahr. Komplett ausschalten ist bei modernen Anlagen kein Problem. Aber in feuchten Räumen (Bad) sollte man nie unter Stufe 2 gehen, um Schimmel zu vermeiden.

Mythos 3: "Bei Problemen erstmal abwarten"

Schlechte Idee. Ein klemmendes Ventil wird nicht besser. Ein Luftproblem löst sich nicht von selbst. Und Undichtigkeiten werden nur teurer.

Mythos 4: "Alte Heizungen sind robust"

Stimmt bedingt. Ja, ein 30 Jahre alter Kessel läuft vielleicht noch. Aber er verbraucht 20-30% mehr Gas als ein modernes Brennwertgerät. Bei 2.000 €/Jahr Gaskosten sind das 400-600 € pro Jahr verschwendet.

Mythos 5: "Wärmepumpen funktionieren in Altbauten nicht"

Nicht mehr wahr. Mit großen Heizkörpern oder Fußbodenheizung geht es auch im Altbau. Vorlauftemperaturen bis 55°C sind kein Problem mehr. Entscheidend ist die richtige Auslegung.


Sonderfälle: Fußbodenheizung, Altbau & Wärmepumpe

Fußbodenheizung wird nicht warm

Fußbodenheizung funktioniert anders als normale Heizkörper. Hier die häufigsten Probleme:

Problem Ursache Lösung
Nur ein Raum kalt Stellantrieb defekt Tauschen (80-150 €)
Alle Räume lauwarm Vorlauftemperatur zu niedrig Am Regler prüfen
Nur Randzonen warm Luftblasen in Kreis Entlüften am Verteiler
Boden kalt nach Renovierung Estrich noch feucht Aufheizprogramm fahren

Entlüften bei Fußbodenheizung:

  1. Alle Heizkreise am Verteiler schließen (Ventile zu)
  2. Einen Kreis öffnen
  3. Pumpe laufen lassen, am Rücklauf entlüften
  4. Nächsten Kreis – bis alle durch sind

Wichtig: Fußbodenheizung braucht niedrigere Vorlauftemperaturen (30-40°C statt 60-70°C). Wenn sie zu heiß eingestellt ist, schaltet der Estrichschutz ab.

Heizung im Altbau: Besonderheiten

Altbauten haben oft:

  • Einrohr-Heizung: Alle Heizkörper hängen nacheinander. Wenn der erste zu heiß ist, kommt beim letzten nichts mehr an. Lösung: Hydraulischer Abgleich oder Umbau auf Zweirohr.
  • Schwerkraftheizung: Funktioniert ohne Pumpe. Sehr träge, oft 2-3 Stunden bis warm. Normal!
  • Gussheizkörper: Brauchen sehr lange zum Aufheizen (viel Wasser). Nicht verwechseln mit Defekt.

Wärmepumpe: Andere Regeln

Wärmepumpen funktionieren effizienter bei niedrigen Vorlauftemperaturen. Das bedeutet:

Aspekt Gasheizung Wärmepumpe
Aufheizzeit 30-60 Min 1-3 Stunden
Vorlauftemperatur 60-70°C 35-50°C
Heizkörper anfassen Heiß! Nur "warm"
Nachtabsenkung Sinnvoll Meist kontraproduktiv

"Meine Wärmepumpe heizt nicht richtig" – oft kein Defekt, sondern Gewöhnungssache. Wärmepumpen arbeiten konstant auf niedrigem Niveau statt stoßweise auf hohem.


Clever sparen beim Heizungsfachmann

Echte Tipps, wie Sie Kosten reduzieren:

1. Regulärer Termin statt Notdienst

Termin-Art Aufpreis
Regulär (1-3 Tage Wartezeit) 0 €
Kurzfristig (am selben Tag) +30-50%
Notdienst (Wochenende/Feiertag) +100-200%

Wenn die Heizung am Freitag ausfällt und es draußen 5°C hat: Durchhalten bis Montag (Pullover, Heizlüfter) kann 200 € Notdienstaufschlag sparen.

2. Selbst vorbereiten

Bevor der Techniker kommt:

  • Kessel zugänglich machen (kein Gerümpel davor)
  • Fehlercode notieren
  • Welche Heizkörper funktionieren nicht? (Liste!)
  • Wann trat das Problem auf?

Das spart dem Fachmann Zeit, und Zeit ist Geld.

3. Mehrere Sachen auf einmal

Wenn der Techniker eh da ist:

  • Entlüften aller Heizkörper
  • Druck prüfen
  • Thermostatköpfe checken

Das kostet vielleicht 30 € extra statt 100 € für einen separaten Termin.

4. Wartungsvertrag

Ein jährlicher Wartungsvertrag kostet 150-250 €, beinhaltet aber:

  • Jährliche Wartung
  • Oft reduzierte Anfahrtskosten
  • Priorisierung bei Störungen
  • Längere Lebensdauer der Anlage

Ihre Checklisten

Checkliste: Heizung wird nicht warm

  • Ist der Kessel/die Therme eingeschaltet?
  • Zeigt das Display einen Fehlercode?
  • Wie hoch ist der Wasserdruck? (Soll: 1,0-1,5 bar)
  • Gluckern die Heizkörper? → Entlüften
  • Sind alle Thermostate aufgedreht?
  • Lässt sich der Thermostatkopf drehen? → Ventil klemmt?
  • Nur ein Heizkörper betroffen oder alle?
  • Wann war die letzte Wartung?

Checkliste: Vor dem Anruf beim Heizungsbauer

  • Fehlercode vom Display notiert
  • Welche Heizkörper betroffen? (Liste)
  • Wann trat das Problem erstmals auf?
  • Wurde kürzlich Wasser nachgefüllt?
  • Alter der Anlage bekannt?
  • Letzte Wartung bekannt?

Checkliste: Heizung winterfest machen (Oktober)

  • Alle Heizkörper entlüften (unten anfangen)
  • Wasserdruck prüfen und auffüllen
  • Thermostatköpfe auf leichte Beweglichkeit prüfen
  • Probelauf: Heizung einschalten und testen
  • Bei Problemen: Jetzt Termin machen (nicht im Dezember!)

Fazit: Die meisten Probleme sind einfach zu lösen

Nach 20 Jahren in der Branche sage ich: 80% aller Heizungsprobleme können Sie selbst lösen oder zumindest diagnostizieren.

Die wichtigsten Takeaways:

# Erkenntnis
1 Entlüften löst 40% der Probleme – immer von unten nach oben
2 Klemmende Ventile – leichtes Klopfen hilft oft
3 Wasserdruck prüfen – 1,0-1,5 bar sind ideal
4 Bei Gasgeruch: SOFORT raus und 112 anrufen
5 Regelmäßige Wartung spart langfristig Geld
6 Im Oktober testen – nicht bis zum ersten Frost warten

Die Heizung ist kein Mysterium. Mit etwas Grundwissen können Sie viele Probleme selbst beheben – und wissen, wann Sie wirklich den Fachmann brauchen.


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