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Professionelle Dacharbeiten für Ihr Gebäude
Das Dach ist die wichtigste Schutzschicht Ihres Hauses. Es muss extremen Belastungen standhalten: Sonne und UV-Strahlung im Sommer, Frost und Schnee im Winter, Starkregen und Hagel zu jeder Jahreszeit. Ein gut gepflegtes und fachgerecht saniertes Dach schützt nicht nur vor Witterung, sondern trägt maßgeblich zur Energieeffizienz bei – bis zu 30 Prozent der Wärmeverluste eines Hauses gehen über ein ungedämmtes Dach verloren.
Mit der Energiewende hat das Dach eine zusätzliche Funktion bekommen: Es ist der ideale Standort für [Photovoltaik](/lexikon/photovoltaik)-Anlagen. Wer heute ein Dach saniert, sollte an die Zukunft denken und die Installation von Solarmodulen gleich mit einplanen. Ein erfahrener Dachdeckerbetrieb berät Sie nicht nur zur Eindeckung, sondern auch zu [Dämmung](/lexikon/daemmung), [GEG-Anforderungen](/lexikon/geg) und Fördermöglichkeiten.
Leistungen eines Dachdeckerbetriebs
Moderne Dachdeckerbetriebe bieten ein umfassendes Leistungsspektrum, das weit über das klassische Eindecken mit Ziegeln hinausgeht.
Steildächer sind die klassische Dachform in Deutschland. Die Neueindeckung erfolgt mit Tonziegeln, Betonsteinen, Schiefer, Metallblechen oder Bitumenschindeln – je nach Architektur, Budget und persönlichem Geschmack. Bei einer Dachsanierung werden zunächst die alten Ziegel abgedeckt, die Holzkonstruktion geprüft und bei Bedarf repariert, dann Dämmung und Unterspannbahn verlegt und schließlich die neue Eindeckung montiert.
[Flachdächer](/lexikon/flachdach) erfordern spezielle Abdichtungstechniken. Moderne Abdichtungen aus EPDM, Bitumenbahnen oder Flüssigkunststoff bieten eine Lebensdauer von 25-35 Jahren. Gründächer sind auf Flachdächern besonders sinnvoll – sie verbessern die Dämmung, verzögern den Regenwasserabfluss und schaffen Lebensraum für Insekten.
Dämmung ist oft der wichtigste Teil einer Dachsanierung. Bei der Aufsparrendämmung wird die Dämmschicht oberhalb der Sparren verlegt – ideal bei ohnehin geplanter Neueindeckung. Die Zwischensparrendämmung ist günstiger und erfolgt von innen, erfordert aber eine luftdichte Dampfsperre. Die Untersparrendämmung ergänzt bestehende Dämmung und eignet sich für den Dachausbau.
Dachfenster bringen Licht in den Dachraum und ermöglichen erst den Ausbau zum Wohnraum. Der Austausch alter Fenster verbessert die Wärmedämmung und die Einbruchsicherheit. Moderne Dachfenster bieten Komfortfunktionen wie elektrische Bedienung, Rollläden und Regensensoren.
Fassadenverkleidung gehört in vielen Betrieben zum Leistungsprogramm. Ob Holz, Metall, Faserzement oder Klinkerriemchen – eine vorgehängte Fassade schützt die Bausubstanz und ermöglicht zusätzliche Dämmung ohne Wohnflächenverlust.
Dachentwässerung ist essenziell für den Schutz der Bausubstanz. Dachrinnen und Fallrohre müssen das Regenwasser zuverlässig abführen. Kupfer- oder Zinkrinnen halten 50 Jahre und mehr, verzinkte Stahlrinnen sind günstiger, aber korrosionsanfälliger.
Dachsanierung nach GEG: Was Sie wissen müssen
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt bei größeren Dachsanierungen Mindest-Dämmstandards vor. Wenn mehr als zehn Prozent der Dachfläche erneuert werden, gelten strenge Vorgaben.
[U-Wert](/lexikon/u-wert)-Anforderung: Das Dach muss einen maximalen U-Wert von 0,24 W/(m²·K) erreichen. Das entspricht etwa 16-20 cm Dämmstoffdicke bei üblichen Materialien. Bei Flachdächern gilt ein U-Wert von maximal 0,20 W/(m²·K).
Solarpflicht: In einigen Bundesländern gilt bei Dachsanierungen eine Pflicht zur Installation von Photovoltaik. Auch wenn keine Pflicht besteht, macht die Kombination aus Dachsanierung und PV-Anlage wirtschaftlich Sinn.
Fördermöglichkeiten: Die KfW und [BAFA](/lexikon/bafa-foerderung) fördern energetische [Dachsanierungen](/lexikon/dachsanierung-kosten) mit bis zu 20 Prozent Zuschuss. Voraussetzung ist die Einhaltung bestimmter U-Werte und die Begleitung durch einen Energieeffizienz-Experten.
Energieberater-Pflicht: Bei umfassenden Sanierungen ist ein [Energieberater](/lexikon/energieberatung) vorgeschrieben, der den [individuellen Sanierungsfahrplan](/lexikon/isfp) erstellt und die Umsetzung begleitet. Die Kosten werden zu 80 Prozent bezuschusst.
Dachmaterialien im Vergleich
Die Wahl des Dachmaterials beeinflusst nicht nur die Optik, sondern auch Haltbarkeit, Wartungsaufwand und Kosten. Hier ein direkter Vergleich:
Tonziegel sind der Klassiker auf deutschen Dächern. Sie bieten hervorragende Wärmedämmung, sind frostsicher und halten 50-80 Jahre. Die Preise liegen bei 25-50 Euro pro Quadratmeter ohne Verlegung. Tonziegel gibt es in zahlreichen Farben und Formen.
Betonziegel sind günstiger als Tonziegel (15-30 €/m²) und ebenfalls sehr langlebig. Sie haben ein höheres Gewicht, was eine stabile Dachkonstruktion erfordert. Optisch sind sie von Tonziegeln kaum zu unterscheiden.
Schiefer ist das Premium-Material für traditionelle und moderne Architektur. Die Lebensdauer liegt bei 100 Jahren und mehr. Die Kosten sind entsprechend hoch: 70-120 Euro pro Quadratmeter. Schiefer wird in aufwendiger Handarbeit verlegt.
Metalleindeckung aus Zink, Aluminium oder beschichtetem Stahl ist leicht und ideal für geringe Dachneigungen. Stehfalzdeckungen bieten einen modernen Look und halten 40-60 Jahre. Die Kosten liegen bei 40-80 Euro pro Quadratmeter.
Bitumenschindeln sind die günstigste Lösung (15-25 €/m²) und schnell zu verlegen. Die Lebensdauer ist mit 20-30 Jahren geringer als bei anderen Materialien. Bitumenschindeln eignen sich gut für Gartenhäuser und Nebengebäude.
Gründächer bieten ökologische Vorteile und verbessern die Dämmung. Extensive Begrünung (Sedum) ist pflegeleicht und kostet 40-80 Euro pro Quadratmeter. Intensive Begrünung ermöglicht begehbare Dachgärten, erfordert aber eine starke Tragkonstruktion.
Kosten einer Dachsanierung
Die Kosten für Dacharbeiten variieren stark je nach Umfang, Material und Gebäudesituation. Hier einige Richtwerte für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 120 m² Dachfläche:
Komplette Dachsanierung mit Dämmung und Neueindeckung kostet 15.000-45.000 Euro. Die größten Kostentreiber sind die Dämmstärke und das Eindeckungsmaterial.
Dachdämmung allein (Zwischensparren von innen) liegt bei 4.000-8.000 Euro. Eine Aufsparrendämmung ist teurer (8.000-15.000 €), bietet aber bessere Dämmwerte ohne Wohnflächenverlust.
Dachfenster erneuern kostet 1.500-3.500 Euro pro Fenster inklusive Einbau. Bei mehreren Fenstern gibt es oft Mengenrabatt.
Gerüstkosten werden häufig unterschätzt: 1.500-4.000 Euro für ein Einfamilienhaus, abhängig von der Standzeit und Gebäudehöhe.
Warnsignale: Wann muss das Dach saniert werden?
Nicht jeder Schaden erfordert eine Komplettsanierung. Folgende Warnsignale sollten Sie aber ernst nehmen:
- •Feuchte Stellen im Dachboden – Hinweis auf Undichtigkeiten
- •Lose oder verschobene Ziegel – erhöhte Sturmschaden-Gefahr
- •Starker Moosbefall – Feuchtigkeit und mögliche Frostschäden
- •Durchgebogene Dachflächen – Hinweis auf Holzschäden
- •Hohe Heizkosten – oft Folge mangelnder Däachdämmung
- •Alter über 40 Jahre – genereller Check empfohlen
Den richtigen Dachdeckerbetrieb finden
Ein Dachdeckerbetrieb begleitet Sie bei einem der wichtigsten Projekte an Ihrem Haus. Achten Sie bei der Auswahl auf:
- Meisterbetrieb – Nur Innungsbetriebe bieten die Gewähr für fachgerechte Arbeit
- Referenzen – Fragen Sie nach vergleichbaren Projekten in der Region
- Herstellerzertifikate – Besonders bei PV-Vorbereitung oder Gründächern wichtig
- Transparentes Angebot – Detaillierte Aufschlüsselung nach Positionen
- Absicherung – Nachfrage zu Betriebshaftpflicht und [Gewährleistung](/lexikon/gewaehrleistung)
- Notdienst – Wichtig bei Sturmschäden außerhalb der Geschäftszeiten
Ihre Vorteile
- ✓Schutz vor Witterung durch fachgerechte Abdichtung
- ✓Energieeffizienz durch moderne Dämmung
- ✓Wertsteigerung der Immobilie
- ✓Langlebige Materialien mit bis zu 50 Jahren Garantie
- ✓PV-ready: Vorbereitung für Solaranlagen
- ✓Notdienst bei Sturmschäden
Kosten & Preise 2025
| Leistung | Preisspanne |
|---|---|
| Dachsanierung (pro m²) | 80€ - 200€ |
| Dachdämmung (Aufsparren) | 150€ - 250€ / m² |
| Flachdachabdichtung | 60€ - 120€ / m² |
| Dachfenster einbauen | 1.500€ - 3.500€ |
| Dachrinne erneuern (lfd. m) | 30€ - 60€ |
| Schornsteineinfassung | 500€ - 1.200€ |
Häufige Fragen
Wie oft sollte ein Dach gewartet werden?
Eine jährliche Sichtprüfung ist empfehlenswert, idealerweise im Frühjahr nach der Frostperiode. Alle 5 Jahre sollte eine Fachwartung durch einen Dachdecker erfolgen.
Wann muss ein Dach komplett saniert werden?
Bei Ziegeldächern nach etwa 40-50 Jahren, bei Flachdächern nach 20-25 Jahren. Warnsignale sind lose Ziegel, Moosbefall, Undichtigkeiten oder sichtbare Durchbiegung.
Kann ich Solarpanels auf jedem Dach installieren?
Grundsätzlich ja, aber die Unterkonstruktion und Dämmung müssen das Zusatzgewicht tragen können. Bei älteren Dächern ist oft eine vorherige Sanierung sinnvoll.
Was kostet ein neues Dach für ein Einfamilienhaus?
Je nach Material und Umfang zwischen 15.000€ und 45.000€ bei einem durchschnittlichen EFH (120m² Dachfläche). Die größten Kostenfaktoren sind Dämmung und Eindeckung.