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Elektroinstallation, Smart Home und Gebäudetechnik – sicher & smart.

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Elektriker – Elektroinstallation, Smart Home und Gebäudetechnik – sicher & smart.

Das findest du hier

Elektro, Smart Building und DGUV V3 – mit Kalkulation, Dokumentation und Serviceprozessen.

Herausforderungen

  • DGUV V3 und Dokumentationspflichten schlank abbilden
  • Aufträge und Wartungen mit klaren Servicepaketen strukturieren
  • Zeit- und Materialerfassung mobil und revisionssicher halten

Geplant: E-Check-Protokolle, Servicepaket-Vorlagen und verlinkte Kalkulatoren.

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Elektroinstallationen vom Fachbetrieb

Moderne Elektrotechnik ist das Nervensystem Ihres Gebäudes. Vom klassischen Lichtschalter bis zur intelligenten Haussteuerung, von der Wallbox für Ihr Elektroauto bis zur Photovoltaikanlage auf dem Dach – ein qualifizierter Elektrikerbetrieb sorgt für sichere, effiziente und zukunftsfähige Installationen. Die Digitalisierung hat das Elektriker-Handwerk grundlegend verändert: Wo früher Kabel gezogen und Schalter montiert wurden, geht es heute um vernetzte Systeme, Energiemanagement und Smart-Home-Integration.

Mit der Energiewende gewinnt die Elektroinstallation weiter an Bedeutung. [Photovoltaik](/lexikon/photovoltaik)-Anlagen, [Batteriespeicher](/lexikon/batteriespeicher) und Wallboxen erfordern komplexe elektrische Infrastrukturen. Ein erfahrener Elektrikerbetrieb plant nicht nur die Installation, sondern berät Sie auch zu [Fördermöglichkeiten](/lexikon/bafa-foerderung) und optimiert das Zusammenspiel aller Komponenten.

Leistungsspektrum eines Elektriker-Fachbetriebs

Elektro-Fachbetriebe bieten ein breites Leistungsspektrum für private und gewerbliche Kunden. Die Anforderungen an elektrische Anlagen steigen kontinuierlich – von höheren Sicherheitsstandards bis zur Integration erneuerbarer Energien.

Neuinstallationen umfassen die komplette Elektrik bei Neubauten und Kernsanierungen. Hier wird die elektrische Infrastruktur von Grund auf geplant: Leitungsführung, Steckdosenplanung, Beleuchtungskonzept und Vorbereitung für Smart-Home-Systeme. Eine vorausschauende Planung spart spätere Nachrüstungskosten – Leerrohre für zusätzliche Leitungen oder Netzwerkkabel kosten im Neubau nur einen Bruchteil der nachträglichen Installation.

Modernisierung bedeutet den Austausch veralteter Leitungen, Schalter und [Sicherungskästen](/lexikon/sicherungskasten). Gebäude aus den 1960er bis 1980er Jahren haben oft nur wenige Stromkreise, unzureichende Absicherung und keine FI-Schutzschalter. Eine Elektrosanierung erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern auch den Wohnkomfort durch mehr Steckdosen und einen höheren Anschlusswert.

Smart Home ist längst kein Luxus mehr, sondern wird zum Standard. Intelligente Steuerung von Licht, Heizung, Rollläden und Haushaltsgeräten spart Energie und erhöht den Komfort. Moderne Systeme arbeiten kabellos (Funk) oder kabelgebunden (KNX) und lassen sich in bestehende Gebäude integrieren. Ein Elektrikerbetrieb hilft bei der Auswahl des passenden Systems und übernimmt die fachgerechte Installation.

E-Mobilität erfordert eine zuverlässige Ladeinfrastruktur. Die Wallbox-Installation ist eine der häufigsten Anfragen bei Elektrikern. Eine 11-kW-Wallbox kann über Nacht die meisten Elektroautos vollständig laden. Leistungsstärkere Modelle mit 22 kW sind genehmigungspflichtig und erfordern oft einen Leitungsausbau vom Zählerkasten.

Photovoltaik-Anschluss umfasst die Netzeinspeisung und Speicheranbindung von Solaranlagen. Der Elektriker sorgt für die sichere Verbindung zwischen Modulen, [Wechselrichter](/lexikon/wechselrichter) und Hausnetz. Besonders interessant wird es beim Zusammenspiel von PV-Anlage, Batteriespeicher, [Wärmepumpe](/lexikon/waermepumpe) und Wallbox – hier ist intelligentes Energiemanagement gefragt.

Sicherheitstechnik schützt Ihr Zuhause vor Einbruch und Brand. Alarmanlagen, Videoüberwachung und Zutrittskontrolle werden vom Elektriker installiert und in Smart-Home-Systeme integriert. Rauch- und CO-Melder sind teilweise Pflicht und sollten regelmäßig geprüft werden.

Sicherheit bei Elektroarbeiten

Elektrische Installationen gehören ausnahmslos in die Hände von Fachleuten. Die Risiken bei unsachgemäßer Arbeit sind erheblich und können lebensbedrohlich sein. In Deutschland dürfen nur eingetragene Elektrofachbetriebe an der festen elektrischen Installation arbeiten.

Brandgefahr ist eine der häufigsten Folgen fehlerhafter Elektroinstallationen. Überbelastete Leitungen, lose Klemmen oder beschädigte Isolierungen können Schwelbrände verursachen, die oft erst nach Stunden bemerkt werden. Laut Feuerwehrstatistik sind etwa 30 Prozent aller Brände auf elektrische Defekte zurückzuführen.

Stromschlag kann tödlich enden. Bereits Ströme ab 50 Milliampere sind lebensgefährlich. Ein [FI-Schutzschalter](/lexikon/fi-schutzschalter) (Fehlerstromschutzschalter) unterbricht den Stromkreis in Sekundenbruchteilen und rettet Leben. In älteren Gebäuden fehlen diese Schutzeinrichtungen oft – eine Nachrüstung ist dringend empfohlen.

Versicherungsschutz erlischt bei Schäden durch nicht-fachgerechte Installation. Wenn Sie oder ein nicht-qualifizierter Handwerker an der Elektrik arbeiten und es zu einem Schaden kommt, zahlt weder die Hausrat- noch die Gebäudeversicherung. Im schlimmsten Fall droht persönliche Haftung.

[Gewährleistung](/lexikon/gewaehrleistung) gibt es nur bei Ausführung durch eingetragene Elektrofachbetriebe. Diese können Anlagen abnehmen, beim Netzbetreiber anmelden und stehen für die Funktionsfähigkeit gerade.

Smart Home 2025: Was ist möglich?

Die Digitalisierung macht auch vor der Haustechnik nicht halt. Smarte Gebäudetechnik verbessert Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz – und ist längst bezahlbar geworden.

Lichtsteuerung geht weit über einfaches Ein- und Ausschalten hinaus. Moderne Systeme ermöglichen stufenloses Dimmen, Lichtszenen, Zeitschaltungen und Anwesenheitssimulation per App. In Kombination mit LEDs sinkt der Stromverbrauch für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent.

Heizungssteuerung passt die Raumtemperatur automatisch an Ihre Gewohnheiten an. Lernfähige Thermostate erkennen, wann Sie zuhause sind, und senken die Temperatur bei Abwesenheit. Die Einsparung liegt bei 20-30 Prozent der Heizkosten.

Rollladenautomatik sorgt für optimalen Sonnenschutz, bessere Wärmedämmung und Einbruchsschutz. Eine Einbruchssimulation öffnet und schließt die Rollläden auch bei Abwesenheit zu zufälligen Zeiten.

Sprachsteuerung über Alexa, Google Home oder Apple HomeKit macht die Bedienung intuitiv. "Licht aus im Wohnzimmer" oder "Heizung auf 20 Grad" – die Sprachassistenten verstehen nahezu alle Befehle.

Energiemanagement wird mit steigenden Strompreisen immer wichtiger. Smart-Home-Systeme zeigen den Verbrauch einzelner Geräte, optimieren den Eigenverbrauch von PV-Strom und laden das Elektroauto dann, wenn der Strom am günstigsten ist.

Kosten für Elektrikerarbeiten

Die Kosten für Elektrikerarbeiten setzen sich aus Arbeitslohn und Material zusammen. Der Stundensatz liegt 2025 zwischen 50 und 75 Euro netto, bei Notdiensten deutlich höher. Hier einige typische Projekte als Orientierung:

Eine zusätzliche Steckdose mit Leitungsverlegung kostet 80-150 Euro. Wenn die Leitung nur durch Hohlwände gezogen werden muss, sind die Kosten niedriger; bei Schlitzarbeiten in Mauerwerk steigen sie.

Die Erneuerung eines Sicherungskastens schlägt mit 800-2.000 Euro zu Buche. Ältere Schmelzsicherungen werden durch moderne Leitungsschutzschalter und FI-Schutzschalter ersetzt. Bei Altbauten ist oft ein komplett neuer Verteiler nötig.

Eine komplette Hausinstallation im Einfamilienhaus kostet 12.000-25.000 Euro. Der Preis hängt stark von der Anzahl der Stromkreise, Steckdosen und Sonderwünschen (Smart Home, Netzwerk, Alarm) ab.

Die Wallbox-Installation liegt bei 500-1.500 Euro ohne Wallbox. Wenn der Zählerkasten aufgerüstet oder eine längere Leitung verlegt werden muss, steigen die Kosten.

Den richtigen Elektrikerbetrieb finden

Die Auswahl des richtigen Elektrikers ist entscheidend für Qualität und Sicherheit. Achten Sie auf folgende Kriterien:

  1. Meisterbetrieb – Nur im Handwerksregister eingetragene Betriebe dürfen an der festen Elektroinstallation arbeiten
  2. Fachzertifizierungen – Für Spezialbereiche wie Smart Home, PV oder E-Mobilität sind Herstellerzertifikate wichtig
  3. Referenzen – Fragen Sie nach vergleichbaren Projekten und lesen Sie Kundenbewertungen
  4. Notdienst – Ein 24/7-Notdienst gibt Sicherheit bei Stromausfällen oder Störungen
  5. Transparente Angebote – Ein guter Betrieb erstellt ein detailliertes Angebot mit Einzelpositionen
  6. Garantie – Fragen Sie nach Gewährleistungsfristen über die gesetzlichen hinaus

Ihre Vorteile

  • Sichere und normgerechte Elektroinstallationen
  • Smart Home Integration und moderne Gebäudetechnik
  • Energie sparen durch effiziente Beleuchtung und Steuerung
  • 24/7 Notdienst bei Stromausfällen
  • E-Mobilität: Wallbox-Installation für Ihr Elektroauto
  • Regelmäßige Wartung und E-Check für maximale Sicherheit

Kosten & Preise 2025

LeistungPreisspanne
Steckdose setzen (inkl. Leitung)80€ - 150€
Sicherungskasten erneuern800€ - 2.000€
Komplette Hausinstallation (EFH)12.000€ - 25.000€
Wallbox Installation500€ - 1.500€
Smart Home Grundausstattung2.000€ - 5.000€
E-Check (Wohnung)150€ - 300€

Häufige Fragen

Was kostet ein Elektriker pro Stunde?

Der Stundensatz für Elektrikerarbeiten liegt 2025 zwischen 50€ und 75€ netto. Bei Notdiensten außerhalb der Geschäftszeiten kann der Satz auf 100€ und mehr steigen.

Wie oft sollte ein E-Check durchgeführt werden?

Für Mietwohnungen empfiehlt der VDE alle 4 Jahre einen E-Check. Bei selbstgenutzten Immobilien ist er alle 10 Jahre sinnvoll. Gewerbebetriebe haben kürzere Prüfintervalle.

Darf ich elektrische Arbeiten selbst durchführen?

Kleinere Arbeiten wie Lampenwechsel sind erlaubt. Alles was mit fester Installation zu tun hat (Steckdosen, Schalter, Verteiler) darf nur von eingetragenen Elektrofachbetrieben ausgeführt werden.

Was ist bei einer Wallbox-Installation zu beachten?

Wallboxen über 11 kW müssen beim Netzbetreiber genehmigt werden. Die Installation muss durch einen Elektrofachbetrieb erfolgen. Oft ist ein Leitungsausbau vom Zählerkasten nötig.

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