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Heizung und Sanitär: Wärme und Wasser für Ihr Zuhause
Heizungs- und Sanitärtechnik bilden das Herzstück jedes Gebäudes. Die Zeiten, in denen eine Heizung einfach nur warm machen musste, sind lange vorbei. Heute stehen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und intelligente Steuerung im Mittelpunkt jeder Planung. Gleichzeitig hat sich das Badezimmer vom reinen Funktionsraum zum privaten Wellnessbereich entwickelt. Ob Sie eine neue Heizung benötigen, Ihr Bad modernisieren möchten oder die Trinkwasserinstallation erneuern lassen wollen – Fachbetriebe für Heizung und Sanitär sorgen mit fundiertem Know-how für Komfort, Sicherheit und Werterhalt Ihrer Immobilie.
Die Energiewende macht das Thema Heizungstausch aktueller denn je. Mit dem [Gebäudeenergiegesetz (GEG)](/lexikon/geg) und attraktiven [Förderprogrammen](/lexikon/bafa-foerderung) gibt es klare Rahmenbedingungen und finanzielle Anreize für den Umstieg auf erneuerbare Energien. Ein qualifizierter Heizungsbauer hilft Ihnen, die richtige Entscheidung für Ihre Situation zu treffen und begleitet Sie von der Beratung über die Installation bis zur regelmäßigen Wartung.
Leistungen im Bereich Heizung
Die Heiztechnik hat sich in den letzten Jahren fundamental gewandelt. Während früher Öl- und Gaskessel dominierten, setzen heute immer mehr Hausbesitzer auf klimafreundliche Alternativen. Ein Heizungsbauer bietet Ihnen das komplette Spektrum moderner Wärmetechnik:
[Wärmepumpen](/lexikon/waermepumpe) sind die Zukunft der Heizung. Sie nutzen kostenlose Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser und wandeln diese mit Strom in Heizenergie um. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind dabei die beliebteste Variante, da sie ohne Erdbohrungen auskommen. Bei gut gedämmten Gebäuden erreichen moderne Wärmepumpen [Wirkungsgrade](/lexikon/jahresarbeitszahl) von über 400 Prozent – aus einer Kilowattstunde Strom werden vier Kilowattstunden Wärme.
Gas-Brennwerttechnik bleibt für unsanierte Altbauten mit hohem Wärmebedarf eine Option. Moderne Brennwertgeräte nutzen auch die Abwärme der Abgase und erreichen so Wirkungsgrade von bis zu 98 Prozent. Allerdings wird diese Technologie durch das GEG zunehmend eingeschränkt.
Hybridheizungen kombinieren das Beste beider Welten: Eine kleinere Wärmepumpe deckt den Grundbedarf, während ein Gas-Brennwertgerät an besonders kalten Tagen unterstützt. Diese Lösung eignet sich besonders für Bestandsgebäude mit begrenztem Dämmstandard.
Pellet- und Holzheizungen nutzen nachwachsende Rohstoffe und heizen CO2-neutral. Moderne Pelletkessel arbeiten vollautomatisch und bieten hohen Komfort. Ein Lagerraum für die Pellets ist jedoch Voraussetzung.
[Fußbodenheizungen](/lexikon/fussbodenheizung) lassen sich auch nachträglich installieren. Dünnschichtsysteme ermöglichen den Einbau mit minimaler Aufbauhöhe. Die gleichmäßige Wärmeverteilung sorgt für behaglichen Komfort und senkt die [Vorlauftemperatur](/lexikon/vorlauftemperatur) – ideal in Kombination mit Wärmepumpen.
[Solarthermie](/lexikon/solarthermie)-Anlagen ergänzen Ihre Heizung durch kostenlose Sonnenenergie. Flachkollektoren oder Röhrenkollektoren auf dem Dach erzeugen Warmwasser und unterstützen die Heizung. In den Sommermonaten kann der komplette Warmwasserbedarf solar gedeckt werden.
Sanitärinstallationen und Badplanung
Im Sanitärbereich reicht das Spektrum von der schnellen Reparatur bis zur kompletten Badsanierung. Ein erfahrener Sanitärbetrieb plant nicht nur die technische Umsetzung, sondern berät Sie auch bei Gestaltung und Produktauswahl.
Die [Badsanierung](/lexikon/bad-sanierung) ist mehr als nur ein optisches Upgrade. Moderne Bäder verbinden Funktionalität mit Wohlfühlatmosphäre. Von der [bodengleichen Dusche](/lexikon/dusche-bodengleich) über freistehende Wannen bis zu Hightech-WCs mit Duschfunktion – die Möglichkeiten sind vielfältig. Ein Fachbetrieb koordiniert alle Gewerke und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.
Barrierefreie Bäder gewinnen mit dem demografischen Wandel an Bedeutung. Bodengleiche Duschen, rutschfeste Fliesen, Haltegriffe und unterfahrbare Waschtische ermöglichen selbstständiges Leben bis ins hohe Alter. Die KfW fördert den barrierefreien Umbau mit bis zu 6.250 Euro Zuschuss.
Die Trinkwasserinstallation muss höchste Hygienestandards erfüllen. In älteren Gebäuden können Bleirohre oder stagnierendes Wasser ein Gesundheitsrisiko darstellen. Legionellenprüfungen sind für Mehrfamilienhäuser Pflicht. Moderne Installationen mit Edelstahl- oder Verbundrohren garantieren einwandfreie Wasserqualität.
Regenwassernutzung spart Trinkwasser und schont die Umwelt. Eine Zisterne sammelt Regenwasser für Gartenbewässerung, Toilettenspülung oder Waschmaschine. Ein Sanitärbetrieb plant und installiert das komplette System inklusive Filteranlage und Pumpe.
Entkalkungsanlagen schützen Ihre Leitungen und Geräte vor Kalkablagerungen. Besonders in Regionen mit hartem Wasser verlängern sie die Lebensdauer von Waschmaschine, Spülmaschine und Warmwasserbereiter erheblich.
Heizungstausch: Wärmepumpe vs. Gas
Die Entscheidung für ein neues Heizsystem will gut überlegt sein, denn Sie binden sich für 20-25 Jahre. Hier ein direkter Vergleich der wichtigsten Optionen:
Wärmepumpe:
- •Betriebskosten: ca. 800-1.200€ pro Jahr (EFH)
- •Investition: 15.000-30.000€ (abzüglich bis zu 70% Förderung)
- •CO2-Ausstoß: Minimal (mit Ökostrom nahezu null)
- •Voraussetzung: Gute Dämmung oder niedrige Vorlauftemperatur
- •Wartung: Gering, keine Brennstofflagerung
Gas-Brennwert:
- •Betriebskosten: ca. 1.500-2.500€ pro Jahr (EFH)
- •Investition: 5.000-10.000€ (kaum noch Förderung)
- •CO2-Ausstoß: Fossil, Klimaziele nicht erreichbar
- •Voraussetzung: Gasanschluss vorhanden
- •Wartung: Jährliche Wartung und Schornsteinfeger
Die Tendenz ist eindeutig: Wärmepumpen haben bei Neubauten einen Marktanteil von über 70 Prozent erreicht. Auch im Bestand steigt der Anteil durch attraktive Fördersätze kontinuierlich.
Kosten und Fördermittel im Überblick
Die Kosten für Heizungs- und Sanitärarbeiten variieren je nach Projekumfang erheblich. Als Orientierung dienen folgende Richtwerte für ein durchschnittliches Einfamilienhaus:
Eine komplette Heizungserneuerung mit Wärmepumpe kostet inklusive Installation 20.000-35.000 Euro brutto. Davon fördert die [BAFA](/lexikon/bafa-foerderung) je nach Situation [30-70 Prozent zurück](/lexikon/waermepumpenfoerderung). Wer eine alte Öl- oder Gasheizung ersetzt, erhält einen Klimabonus von 20 Prozent. Ein zusätzlicher Einkommensbonus von 30 Prozent gilt für Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen unter 40.000 Euro.
Eine Badsanierung liegt bei 15.000-40.000 Euro für ein 6-8 m² großes Bad inkl. aller Gewerke. Barrierefreie Umbauten werden von der KfW mit bis zu 6.250 Euro bezuschusst. Die Pflegekasse fördert wohnumfeldverbessernde Maßnahmen mit bis zu 4.000 Euro pro Person.
Tipps für die Auswahl des richtigen Betriebs
Ein Heizungs- und Sanitärbetrieb begleitet Sie oft über Jahrzehnte. Achten Sie bei der Auswahl auf folgende Kriterien:
- Meisterbetrieb – Nur eingetragene Meisterbetriebe dürfen Gasanlagen installieren und Trinkwasserinstallationen abnehmen
- Herstellerzertifizierungen – Besonders bei Wärmepumpen sollte der Betrieb vom Hersteller geschult und zertifiziert sein
- Referenzen – Fragen Sie nach vergleichbaren Projekten und Kundenbewertungen
- Notdienst – Ein zuverlässiger 24/7-Notdienst gibt Sicherheit bei Rohrbrüchen oder Heizungsausfällen
- Fördermittelberatung – Gute Betriebe kennen aktuelle Förderprogramme und unterstützen bei der Antragstellung
Wartung und Instandhaltung
Eine regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer Ihrer Heizung und sichert den effizienten Betrieb. Bei Gasheizungen ist die jährliche Inspektion durch den Schornsteinfeger ohnehin Pflicht. Wärmepumpen sind wartungsärmer, sollten aber alle zwei Jahre vom Fachmann geprüft werden.
Die Kosten für eine Heizungswartung liegen bei 150-300 Euro pro Jahr. Darin enthalten sind die Reinigung des Brenners, Kontrolle der Sicherheitseinrichtungen, Prüfung der Abgaswerte und Optimierung der Einstellungen. Viele Betriebe bieten Wartungsverträge an, die neben der regelmäßigen Inspektion auch Rabatte auf Ersatzteile und schnelle Hilfe im Störungsfall beinhalten.
Ihre Vorteile
- ✓Energieeffiziente Heizsysteme für niedrigere Kosten
- ✓Moderne Bäder nach Ihren Wünschen
- ✓Trinkwasserhygiene und Legionellenschutz
- ✓24/7 Notdienst bei Rohrbrüchen
- ✓Fördermittelberatung für Heizungstausch
- ✓Smart Home Integration für Heizung und Wasser
Kosten & Preise 2025
| Leistung | Preisspanne |
|---|---|
| Wärmepumpe (Luft-Wasser) | 15.000€ - 30.000€ |
| Gas-Brennwerttherme | 5.000€ - 10.000€ |
| Badezimmer-Sanierung (komplett) | 15.000€ - 40.000€ |
| Fußbodenheizung (pro m²) | 40€ - 80€ |
| Heizungswartung (jährlich) | 150€ - 300€ |
| Rohrbruch-Reparatur | 500€ - 2.000€ |
Häufige Fragen
Welche Heizung ist 2025 die beste Wahl?
Wärmepumpen sind der Standard für Neubauten und gut gedämmte Altbauten. Bei schlechter Dämmung kann auch eine Gas-Hybridlösung mit kleiner Wärmepumpe sinnvoll sein. Ab 2028 gilt die Austauschpflicht für alte Ölheizungen.
Wie lange dauert eine Badsanierung?
Ein Standard-Badezimmer (6-8 m²) kann in 2-3 Wochen komplett saniert werden. Bei aufwendigen Umbauten oder Grundrissänderungen dauert es 4-6 Wochen.
Welche Förderung gibt es für Heizungstausch?
Die BAFA fördert den Umstieg auf Wärmepumpen mit 30-70% Zuschuss. Der Höchstsatz gilt bei Austausch alter Öl- oder Gasheizungen und Einkommensbonus.
Wie oft muss die Heizung gewartet werden?
Eine jährliche Wartung durch den Fachbetrieb ist Standard und oft auch Voraussetzung für die Herstellergarantie. Die Kosten liegen bei 150-300€.