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Sicherheitstechnik

Alarmanlagen, Videoüberwachung und Zutrittssysteme.

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Sicherheitstechnik – Alarmanlagen, Videoüberwachung und Zutrittssysteme.

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Sicherheitstechnik: Schutz für Heim und Gewerbe

Einbrüche sind keine Seltenheit: Etwa 65.000 Wohnungseinbrüche werden jährlich in Deutschland angezeigt, die Dunkelziffer liegt höher. Fachbetriebe für Sicherheitstechnik schützen Ihr Eigentum mit durchdachten Konzepten aus mechanischer Sicherung, Alarmanlagen und Videoüberwachung. Die Investition in Sicherheit zahlt sich aus – materiell und emotional.

Die gute Nachricht: Über 40 Prozent aller Einbruchsversuche scheitern an guter Sicherheitstechnik. Je länger ein Einbrecher braucht, desto höher ist sein Entdeckungsrisiko – und desto wahrscheinlicher gibt er auf. Ein qualifizierter Sicherheitstechnik-Fachbetrieb analysiert die Schwachstellen Ihres Objekts, berät zu wirtschaftlich sinnvollen Maßnahmen und setzt diese professionell um.

Leistungen eines Sicherheitstechnik-Betriebs

Das Angebot umfasst alle Bereiche des Einbruch- und Objektschutzes.

Mechanische Sicherung ist die Basis jedes Sicherheitskonzepts. Einbrecher scheuen Widerstand: Ein aufbruchsicheres Schloss, verstärkte Beschläge oder ein Querriegelschloss halten sie auf. Der Fachbetrieb berät, welche Maßnahmen an welchen Stellen sinnvoll sind.

Fenstersicherung schützt den häufigsten Einbruchsweg. Abschließbare Fenstergriffe, Pilzkopfbeschlüge, Fensterschlösser und einbruchhemmende Verglasung erschweren das Aufhebeln. Besonders wichtig: Erdgeschossfenster und leicht erreichbare Fenster.

Türsicherung umfasst Schließzylinder, Schutzbeschläge, Türspaltsperren, Querriegelschlösser und komplette RC2/RC3-Türen. Eine Tür ist nur so sicher wie ihr schwächstes Element.

Alarmanlagen melden Einbruchsversuche akustisch und/oder an eine Notrufzentrale. Moderne Systeme erfassen Türöffnung, Glasbruch und Bewegung und benachrichtigen per App auf dem Smartphone. Die Aufschaltung an eine 24/7-Notrufzentrale gewährleistet professionelle Reaktion.

Videoüberwachung dient der Abschreckung und Beweissicherung. Moderne IP-Kameras liefern hochauflösende Bilder bei Tag und Nacht. Der Fachbetrieb plant Kamerastandorte, installiert Kameras und Aufzeichnungsgeräte und berät zu Datenschutzfragen.

Zutrittskontrolle regelt, wer wann wohin darf. Von der einfachen Schließanlage über Codeschlösser bis zu biometrischen Systemen (Fingerabdruck, Gesichtserkennung) reicht das Spektrum.

Fluchttüren müssen Fluchtwege ermöglichen und trotzdem gegen Eindringen sichern. Panikbeschläge nach DIN EN 1125 erfüllen beide Anforderungen.

Widerstandsklassen im Einbruchschutz

Die Einbruchhemmung von Fenstern und Türen ist in Widerstandsklassen (RC für Resistance Class) eingeteilt.

RC 1 N: Basisschutz gegen Vandalismus und körperliche Gewalt. Kein Schutz gegen Werkzeugeinsatz. Für obere Stockwerke ohne Aufstiegshilfen.

RC 2 N / RC 2: Empfohlen für Privatwohnungen. Hält einfachem Werkzeug (Schraubendreher, Zange, Keil) mindestens 3 Minuten stand. Bei RC 2 zusätzlich Schutz gegen Angriff auf die Verglasung.

RC 3: Für erhöhtes Risiko. Widerstand gegen zusätzliches Werkzeug (Kuhfuß, Schraubendreher) für mindestens 5 Minuten. Empfohlen bei wertvollen Gegenständen oder exponierter Lage.

RC 4-6: Hochsicherheitsbereich. Für Banken, Juweliere, Sicherheitsbereiche. Widerstand gegen Säge, Axt (RC 4), Elektrowerkzeuge (RC 5) und Hochleistungswerkzeuge (RC 6).

Alarmanlagen: Typen und Funktionen

Der Markt bietet verschiedene Systeme für unterschiedliche Anforderungen.

Funk-Alarmanlagen arbeiten mit batteriebetriebenen Sensoren, die per Funk mit der Zentrale kommunizieren. Einfache Installation ohne Verkabelung, ideal für die Nachrüstung.

Draht-Alarmanlagen sind kabel-gebunden und daher ausfallsicherer und schwerer zu sabotieren als Funksysteme. Aufwendigere Installation, aber höhere Zuverlässigkeit.

Hybridasysteme kombinieren verkabelte und Funk-Komponenten – flexible Erweiterung bei zentraler Zuverlässigkeit.

Smart-Home-Integration: Moderne Alarmanlagen lassen sich in Smart-Home-Systeme integrieren und per App steuern. Benachrichtigung auf dem Smartphone, Fernscharf-/Unscharfschaltung und Integration mit Beleuchtung und Kamera sind möglich.

Förderung und Finanzierung

Die KfW fördert Einbruchschutzmaßnahmen im Programm 455-E.

Förderquote: 15-20% der förderfähigen Kosten als Zuschuss (nicht rückzahlbar).

Mindestinvestition: 500 Euro.

Maximaler Zuschuss: 1.500 Euro pro Wohneinheit.

Förderfähig sind mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern, Alarmanlagen, Überwachungssysteme und Smart-Home-Lösungen mit Sicherheitsfunktion.

Antragstellung vor Auftragsvergabe bei der KfW. Der Fachbetrieb unterstützt bei der Antragsstellung.

Kosten für Sicherheitstechnik

Die Kosten hängen von Umfang und Qualität ab.

Alarmanlage Einfamilienhaus (Funk, 10-15 Sensoren, inkl. Montage): 2.000-5.000 Euro. Aufschaltung an Notrufzentrale zusätzlich 20-50 Euro monatlich.

Videoüberwachung (4 Kameras, Rekorder, Installation): 1.500-4.000 Euro. Speicherplatz für Aufzeichnung inbegriffen.

Türsicherung pro Tür (Schließzylinder, Schutzbeschlag, Zusatzschloss): 200-600 Euro.

Fenstersicherung pro Fenster (Fensterschloss oder Nachrüst-Pilzkopf): 100-300 Euro.

Komplettpaket Einfamilienhaus (mechanische Sicherung aller Zugänge plus Alarmanlage): 5.000-15.000 Euro.

Den richtigen Sicherheitstechnik-Betrieb finden

Sicherheitstechnik erfordert Vertrauen und Kompetenz. Achten Sie auf:

  1. Fachbetrieb – Zertifizierung nach DIN EN 16763 oder VdS-Errichterzulassung
  2. Polizeiliche Beratung – Zusammenarbeit mit der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle
  3. Produktzertifizierung – VdS-geprüfte Produkte für Versicherungsanerkennung
  4. Referenzen – Vergleichbare Projekte im privaten oder gewerblichen Bereich
  5. Wartungsverträge – Regelmäßige Prüfung der Funktionsfähigkeit

Ihre Vorteile

  • Professioneller Einbruchschutz für Ihr Zuhause
  • Moderne Alarmanlagen mit App-Steuerung
  • Videoüberwachung und Zutrittskontrolle
  • Beratung nach polizeilichen Empfehlungen
  • Fördermittelberatung (KfW 455-E)
  • 24/7 Notrufaufschaltung möglich

Kosten & Preise 2025

LeistungPreisspanne
Alarmanlage Einfamilienhaus2.000€ - 5.000€
Videoüberwachung (4 Kameras)1.500€ - 4.000€
Türsicherung (pro Tür)200€ - 600€
Fenstersicherung (pro Fenster)100€ - 300€
Schließanlage (10 Zylinder)1.000€ - 3.000€
Aufschaltung Notrufzentrale (mtl.)20€ - 50€

Häufige Fragen

Was bringt mehr: Alarmanlage oder mechanische Sicherung?

Mechanische Sicherung zuerst! Alarmanlagen melden Einbrüche, verhindern sie aber nicht. Pilzkopfbeschlüge, Querriegelschlösser und sichere Türen sind die Basis.

Welche Förderung gibt es für Einbruchschutz?

Die KfW fördert Einbruchschutzmaßnahmen über das Programm 455-E mit Zuschüssen von 15-20%. Mindestinvestition 500€, maximal 1.500€ Zuschuss pro Wohneinheit.

Brauche ich eine Genehmigung für Videoüberwachung?

Auf dem eigenen Grundstück ist Überwachung erlaubt. Öffentliche Bereiche (Gehweg, Straße) dürfen nicht erfasst werden. Im Gewerbe gelten strengere Regeln (DSGVO, Betriebsrat).

Wie sicher sind Smart-Home-Alarmanlagen?

Professionelle Systeme sind sicher, günstige WLAN-Kameras können gehackt werden. Wichtig: verschlüsselte Verbindung, starke Passwörter, getrennte Netze.

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