Fußbodenheizung nachrüsten: Methoden, Kosten & Förderung im Altbau
Lässt sich eine Fußbodenheizung im Bestandsgebäude nachrüsten? Wir vergleichen Nass- und Trockensysteme, elektrische Lösungen und zeigen Kosten pro m² – inkl. Förderinfos für Wärmepumpen-Vorbereitung.
Energie-Experte handwerk.cloud
29. Januar 2026
Die Fußbodenheizung galt lange als Luxus für Neubauten. Doch im Zuge der Energiewende wird sie zum entscheidenden Faktor: Wer auf eine Wärmepumpe umsteigen will, braucht niedrige Vorlauftemperaturen – und genau das liefert die Fußbodenheizung. In diesem umfassenden Guide erfahren Sie, welche Nachrüst-Methoden es gibt, was sie kosten, wann sich Elektro-Varianten lohnen und wie Sie selbst bei minimaler Aufbauhöhe eine Flächenheizung realisieren.
[Bild 1: Fußbodenheizung Verlegung – Heizrohre in Spiralform auf Dämmplatten]
Warum Fußbodenheizung nachrüsten?
Die Fußbodenheizung ist mehr als nur Komfort. Sie ist der Schlüssel für effizientes Heizen mit erneuerbaren Energien und bietet zahlreiche Vorteile gegenüber konventionellen Heizkörpern:
- Niedrige Vorlauftemperatur: 30-35 °C statt 55-70 °C bei Heizkörpern → Wärmepumpe arbeitet deutlich effizienter
- Gleichmäßige Wärmeverteilung: Die gesamte Bodenfläche gibt Wärme ab – keine kalten Ecken, angenehmes Raumklima von Fuß bis Kopf
- Mehr nutzbarer Platz: Keine Heizkörper mehr an den Wänden, freie Möblierung möglich
- Hygienischer: Weniger Staubaufwirbelung als bei Konvektionsheizungen, ideal für Allergiker
- Wertsteigerung: Zukunftssichere Immobilie, die GEG-Anforderungen leichter erfüllt
- Unsichtbar: Keine sichtbaren Heizkomponenten im Raum
💡 Wärmepumpen-Vorbereitung: Die Effizienz-Rechnung
Die Vorlauftemperatur ist der entscheidende Faktor für die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe. Die sogenannte Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt an, wie viel Wärme pro eingesetzter Kilowattstunde Strom erzeugt wird:
- Fußbodenheizung (35 °C Vorlauf): JAZ 4,0 – 4,5 → 1 kWh Strom = 4-4,5 kWh Wärme
- Alte Heizkörper (55 °C Vorlauf): JAZ 2,5 – 3,0 → 1 kWh Strom = 2,5-3 kWh Wärme
Das bedeutet: 30-40% weniger Stromkosten bei identischer Heizleistung!
Übersicht: Alle Nachrüst-Methoden im Vergleich
Es gibt verschiedene Systeme, um eine Fußbodenheizung nachträglich einzubauen. Die Wahl hängt von Aufbauhöhe, Budget, Nutzungsart und baulichen Gegebenheiten ab. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen wassergeführten und elektrischen Systemen.
| System | Aufbauhöhe | Kosten/m² | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Nass-System (klassisch) | 6-8 cm | 50 € – 80 € | Kernsanierung, viel Aufbauhöhe vorhanden |
| Trockenestrich-System | 3-5 cm | 70 € – 100 € | Altbau, schnelle Montage, wenig Aufbauhöhe |
| Dünnschicht/Fräsung | 1-2 cm | 80 € – 120 € | Sanierung ohne Bodenaufbau, bestehender Estrich |
| Elektro-Heizmatten | 0,3-1 cm | 30 € – 60 € | Einzelräume, Bad, Nachrüstung unter Fliesen |
| Wandheizung (Alternative) | 2-3 cm | 60 € – 90 € | Wenn Boden nicht möglich, Denkmalschutz |
Alle Preise verstehen sich inklusive Material und Einbau durch Fachbetrieb. Regionale Unterschiede bis 25% sind möglich.
[Bild 2: Querschnitt-Vergleich der Systeme – Aufbauhöhen visuell dargestellt]
Wassergeführte Systeme im Detail
1. Nass-System: Der Klassiker für Komplettsanierungen
Beim klassischen Nassverfahren werden Heizungsrohre (PE-X oder PE-RT) in Dämmplatten mit Noppen oder Schienen verlegt und anschließend mit Zementestrich übergossen. Der Estrich speichert die Wärme und gibt sie gleichmäßig ab.
✅ Vorteile
- Beste Wärmeleitung und -verteilung
- Günstigste Variante bei Neubau/Kernsanierung
- Hohe Speichermasse (träge, aber gleichmäßig)
- Alle Bodenbeläge möglich
- Lange Lebensdauer (50+ Jahre)
❌ Nachteile
- 6-8 cm Aufbauhöhe erforderlich
- 4-6 Wochen Trocknungszeit des Estrichs
- Im bewohnten Altbau schwer umsetzbar
- Türen, Zargen, Treppen müssen angepasst werden
- Hoher Aufwand bei Reparaturen
Empfehlung: Ideal bei Kernsanierung, wenn der alte Boden ohnehin entfernt wird und genügend Raumhöhe vorhanden ist.
2. Trockenestrich-System: Die schnelle Alternative
Bei Trockensystemen werden die Heizrohre in vorgefertigte Systemplatten aus Polystyrol oder Holzfaser eingelegt. Die Wärme wird über Wärmeleitbleche aus Aluminium verteilt. Darüber kommen Trockenestrichplatten (Gipsfaser oder Fermacell).
✅ Vorteile
- Keine Trocknungszeit – sofort belegbar
- Geringere Aufbauhöhe (3-5 cm)
- Leichtere Bauweise (weniger Gewicht auf Decken)
- Ideal für bewohnte Räume (wenig Schmutz)
- Schnellere Reaktionszeit beim Heizen
❌ Nachteile
- 20-30% teurer als Nass-System
- Geringere Speichermasse
- Trittschalldämmung muss beachtet werden
- Nicht für alle Bodenbeläge optimal
Empfehlung: Beste Wahl für bewohnte Altbauten, Holzbalkendecken (wegen geringem Gewicht) und wenn schnelle Fertigstellung wichtig ist.
3. Dünnschichtsystem mit Fräsung: Minimale Aufbauhöhe
Die eleganteste Lösung für Bestandsgebäude: Bei intaktem Estrich werden spiralförmige Kanäle direkt in den vorhandenen Boden gefräst. Die Heizrohre liegen bündig im Estrich – nur 10-20 mm Aufbauhöhe für Ausgleichsmasse und neuen Belag.
[Bild 3: Fräsung im Estrich – Spiralförmige Kanäle mit eingelegtem Heizrohr]
🔧 So funktioniert die Fräsmethode
- 1. Bestandsaufnahme: Estrichdicke prüfen (mind. 45 mm, optimal 55+ mm)
- 2. Planung: Heizkreise und Verlegeabstand berechnen (10-15 cm)
- 3. Fräsen: CNC-gesteuerte Fräsmaschine schneidet spiralförmige Kanäle
- 4. Reinigung: Frässtaub wird abgesaugt, Kanäle gereinigt
- 5. Rohrverlegung: PE-RT-Rohre (8-10 mm) in die Kanäle einlegen
- 6. Verguss: Kanäle mit selbstnivellierender Ausgleichsmasse verschließen
- 7. Anschluss: Heizkreisverteiler montieren, Druckprüfung durchführen
Kosten: 80-120 €/m² inkl. Material und Montage. Die höheren Kosten rechtfertigen sich durch den minimalen Eingriff in die Bausubstanz.
Empfehlung: Ideal für Räume mit geringer Aufbauhöhe, Altbauten mit wertvollen Türen/Zargen und wenn nur einzelne Räume nachgerüstet werden sollen.
Elektrische Fußbodenheizung: Wann sie Sinn macht
Elektrische Fußbodenheizungen sind eine Sonderlösung mit spezifischen Einsatzgebieten. Sie bestehen aus dünnen Heizmatten oder Heizkabeln, die unter dem Bodenbelag verlegt werden.
Arten elektrischer Fußbodenheizung
| System | Aufbauhöhe | Leistung | Anwendung |
|---|---|---|---|
| Heizmatten dünn | 3-5 mm | 100-200 W/m² | Unter Fliesen, Bäder, Küchen |
| Heizfolie | 0,3 mm | 80-150 W/m² | Unter Laminat, Vinyl (Klick) |
| Heizkabel | 1-2 cm | 100-200 W/m² | Komplexe Raumformen, im Estrich |
Vorteile und Nachteile der Elektro-Variante
✅ Vorteile
- Extrem geringe Aufbauhöhe (3-5 mm)
- Günstige Anschaffung (30-60 €/m²)
- Einfache DIY-Montage möglich
- Kein Heizkreisverteiler nötig
- Schnelle Reaktionszeit
- Ideal für punktuellen Einsatz
❌ Nachteile
- Höhere Betriebskosten (Strom vs. Wärme)
- Nicht als Hauptheizung geeignet
- Nicht förderfähig
- Keine Einbindung in Wärmepumpe
- CO₂-Bilanz abhängig vom Strommix
📊 Betriebskosten-Vergleich (10 m² Bad)
- Elektrische Fußbodenheizung: 150 W/m² × 10 m² × 4 h/Tag × 180 Tage × 0,35 €/kWh = 378 €/Jahr
- Wassergeführte Fußbodenheizung: ~50 kWh Wärmebedarf × 0,10 €/kWh (Wärmepumpe) = ~80 €/Jahr
Hinweis: Bei Nutzung einer PV-Anlage mit Eigenverbrauch kann die elektrische Variante wirtschaftlicher werden.
Empfehlung: Elektro-Fußbodenheizung eignet sich als Komfortlösung für Einzelräume (Bad, Gäste-WC), nicht als Hauptheizung. Besonders sinnvoll in Kombination mit einer eigenen PV-Anlage.
[Bild 4: Elektro-Heizmatte im Bad – Verlegung unter Fliesen im Dünnbett]
Sonderfall: Sanierung mit minimaler Aufbauhöhe
In vielen Altbauten ist die Aufbauhöhe das K.O.-Kriterium. Türschwellen, Treppenstufen und niedrige Raumhöhen lassen oft nur wenige Millimeter Spielraum. Hier gibt es mehrere Lösungsansätze:
Lösung 1: Fräsmethode (10-20 mm)
Wie oben beschrieben – wenn der bestehende Estrich mindestens 45 mm dick ist, können Kanäle direkt eingefräst werden. Der neue Bodenbelag hat identische Höhe wie zuvor.
Lösung 2: Ultra-Dünn-Systeme (15-25 mm)
Spezielle Systemplatten mit nur 15 mm Stärke plus 10 mm Wärmeleitblech ermöglichen minimale Aufbauten. Anbieter wie Uponor, Rehau oder Purmo bieten solche Lösungen an.
Lösung 3: Sockelleistenheizung (Alternative)
Wenn der Boden wirklich nicht angetastet werden soll: Heizungsrohre werden in speziellen Sockelleisten verlegt. Aufbauhöhe: 0 cm am Boden. Die Wärmeabgabe erfolgt durch Strahlung und Konvektion entlang der Wände.
Lösung 4: Decken- oder Wandheizung
Die Flächenheizung muss nicht im Boden sein. Deckenheizungen strahlen Wärme nach unten ab, Wandheizungen nutzen verfügbare Wandflächen. Beide arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen und sind wärmepumpengeeignet.
Kosten Fußbodenheizung nachrüsten: Gesamtüberblick
Die Gesamtkosten einer nachgerüsteten Fußbodenheizung setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen:
| Kostenposition | Preisspanne |
|---|---|
| Fußbodenheizung (Material + Einbau) | 50 € – 120 €/m² |
| Demontage und Entsorgung alter Bodenbelag | 10 € – 25 €/m² |
| Neuer Bodenbelag (Fliesen, Parkett, Vinyl) | 30 € – 120 €/m² (je nach Material) |
| Heizkreisverteiler + Zubehör | 400 € – 1.000 € pro Verteiler |
| Regelungstechnik (Raumthermostate) | 250 € – 600 € (je nach Smart-Home-Integration) |
| Hydraulischer Abgleich | 400 € – 900 € |
| Anpassung Türen/Zargen (falls nötig) | 80 € – 150 € pro Tür |
Rechenbeispiel: 100 m² Wohnfläche mit Trockensystem
- Trockenestrich-System: 100 m² × 85 €/m² = 8.500 €
- Rückbau + neuer Bodenbelag (Vinyl): 100 m² × 55 €/m² = 5.500 €
- Heizkreisverteiler + Regelung: 1.200 €
- Hydraulischer Abgleich: 650 €
- Türanpassung (5 Türen): 500 €
- Gesamtkosten: ca. 16.350 €
Bei Fräsmethode: ca. 12.000 € (kein Bodenbelagswechsel nötig, wenn Fliesen bleiben)
[Bild 5: Fertiger Wohnraum mit Fußbodenheizung – Thermostat und gemütliches Ambiente]
Förderung für Fußbodenheizung
Die Fußbodenheizung selbst wird nicht direkt gefördert – aber als Teil einer Heizungsoptimierung oder Wärmepumpen-Installation können Sie von verschiedenen Programmen profitieren:
Fördermöglichkeiten im Überblick
- BEG Einzelmaßnahmen (BAFA): 15-20% Förderung für Heizungsoptimierung inkl. Flächenheizung – wenn mit hydraulischem Abgleich kombiniert. Max. förderfähig: 60.000 €/Wohneinheit.
- KfW 458 Heizungstausch: Bei Wärmepumpen-Installation sind notwendige Umfeldmaßnahmen (inkl. Fußbodenheizung) bis 30.000 € pro Wohneinheit förderfähig. Fördersatz: 30-70%.
- Steuerbonus (§ 35c EStG): 20% der Arbeitskosten über 3 Jahre absetzbar. Max. 40.000 € Gesamtkosten, also bis zu 8.000 € Steuerersparnis.
- Landesförderungen: In einigen Bundesländern gibt es zusätzliche Programme (z.B. NRW.Bank, L-Bank). Vorab recherchieren!
Profi-Tipp: Wer Fußbodenheizung und Wärmepumpe zusammen einbaut, maximiert die Förderung. Die Fußbodenheizung zählt dann als „Umfeldmaßnahme" und wird automatisch mitgefördert. Bei 70% Förderung (inkl. aller Boni) reduzieren sich die Eigenkosten des obigen Beispiels von 16.350 € auf nur ca. 4.900 €!
Schritt-für-Schritt: So läuft die Nachrüstung ab
- 1. Bestandsaufnahme (1-2 Wochen): Energieberater oder SHK-Fachbetrieb prüft Heizlast, Aufbauhöhe, Estrichzustand
- 2. Planung: System auswählen, Heizkreise berechnen, Angebot einholen
- 3. Förderantrag: Vor Auftragsvergabe bei BAFA/KfW beantragen!
- 4. Rückbau: Alten Bodenbelag entfernen (falls nötig)
- 5. Installation: Dämmung, Heizrohre, Estrich/Trockenestrich
- 6. Trocknungsphase: Nur bei Nassestrich (4-6 Wochen)
- 7. Bodenbelag: Fliesen, Parkett oder Vinyl verlegen
- 8. Inbetriebnahme: Hydraulischer Abgleich, Regelungstechnik einstellen
Zeitaufwand: Trockensystem: 1-2 Wochen. Nasssystem: 6-8 Wochen (inkl. Trocknungszeit).
Wann lohnt sich Fußbodenheizung nachrüsten?
✅ Klare Empfehlung
- Wärmepumpe ist geplant oder bereits vorhanden
- Kernsanierung oder Komplettrenovierung steht an
- Bodenbelag muss ohnehin erneuert werden
- Alte Heizkörper sind unterdimensioniert
- Hohe Deckenhöhe im Altbau (Aufbauhöhe unkritisch)
- Räume mit großen Fensterflächen (viel Wärmebedarf)
⚠️ Eher nicht sinnvoll
- Hochwertiger Bodenbelag erst kürzlich verlegt
- Altbau mit empfindlicher Holzbalkendecke
- Sehr geringe Aufbauhöhe + bauliche Zwänge
- Brennwertheizung soll langfristig bleiben
- Häufiger Mieterwechsel (Amortisation unsicher)
FAQ – Häufige Fragen zur Fußbodenheizung nachrüsten
Kann ich einzelne Räume mit Fußbodenheizung nachrüsten?
Ja! Gerade bei der Fräsmethode ist eine raumweise Nachrüstung sehr gut möglich. Sinnvoll ist das vor allem im Erdgeschoss, im Bad oder bei Räumen, die direkt an der Wärmepumpe angebunden werden. Der Heizkreisverteiler kann an zentraler Stelle platziert werden.
Welcher Bodenbelag eignet sich für Fußbodenheizung?
Am besten sind Fliesen und Naturstein (Wärmeleitfähigkeit 1,0-2,3 W/mK). Geeignet sind auch dünnes Parkett (max. 15 mm, Eiche/Nussbaum) und Vinyl. Weniger ideal: dicker Teppich und massive Holzdielen. Der Wärmedurchlasswiderstand (R-Wert) sollte unter 0,15 m²K/W liegen.
Wie lange dauert die komplette Nachrüstung?
Trockensystem: 2-3 Tage pro 50 m² aktive Arbeit. Nasssystem: 3-4 Tage Verlegung plus 4-6 Wochen Trocknungszeit. Fräsmethode: 1-2 Tage pro 50 m². Insgesamt sollten Sie bei einer 100-m²-Wohnung mit 1-2 Wochen rechnen (Trockensystem) oder 6-8 Wochen (Nasssystem).
Brauche ich einen hydraulischen Abgleich?
Ja, unbedingt! Ohne hydraulischen Abgleich arbeitet die Fußbodenheizung ineffizient – manche Räume werden zu warm, andere zu kalt. Er ist auch zwingende Voraussetzung für jede staatliche Förderung (BAFA, KfW).
Funktioniert Fußbodenheizung auch zum Kühlen?
Ja! Mit einer reversiblen Wärmepumpe kann die Fußbodenheizung im Sommer kühlen. Dabei fließt kaltes Wasser durch die Rohre. Die Kühlleistung ist begrenzt (ca. 3-5 °C Absenkung), aber angenehm und geräuschlos. Wichtig: Kondensatschutz beachten!
Kann ich die elektrische Fußbodenheizung selbst verlegen?
Grundsätzlich ja, viele Heizsysteme werden für DIY-Montage verkauft. Der elektrische Anschluss muss aber zwingend von einem Elektriker durchgeführt werden. Bei wassergeführten Systemen ist immer ein Fachbetrieb nötig – auch wegen der Förderanforderungen.
Fazit: Jetzt nachrüsten für die Zukunft
„Die Fußbodenheizung ist die ideale Ergänzung zur Wärmepumpe und macht Ihr Heizsystem fit für die Zukunft. Wer ohnehin saniert, sollte die Gelegenheit nutzen – die Mehrkosten gegenüber neuen Heizkörpern sind überschaubar, der Komfort- und Effizienzgewinn erheblich.
Besonders das Fräsverfahren hat die Nachrüstung revolutioniert: minimal invasiv, schnell, ohne große Aufbauhöhe. Und mit bis zu 70% Förderung bei Kombination mit einer Wärmepumpe werden aus 16.000 € Investition nur noch knapp 5.000 € Eigenanteil. Die Amortisation erfolgt dann oft innerhalb von 5-8 Jahren."
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