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Energie & Technik

Rasenroboter

RasenroboterEin autonomer Mähroboter, der den Rasen selbstständig und regelmäßig mäht – GPS- oder drahtgesteuert

1 Min. Lesezeit

Was ist ein Rasenroboter?

Ein Rasenroboter (Mähroboter) ist ein autonomer, elektrisch betriebener Rasenmäher, der selbstständig und regelmäßig den Rasen mäht. Er arbeitet nach dem Mulchprinzip: Das Schnittgut bleibt als natürlicher Dünger liegen.

Typen

TypNavigationDrahtKosten
Klassisch (Draht)Zufall + DrahtJa400 € – 3.000 €
GPS-gesteuert (RTK)GPS + KarteNein1.500 € – 5.000 €
Kamera-gesteuertVision + KINein1.000 € – 3.000 €

Flächenleistung

RasenflächeEmpfohlene LeistungPreisklasse
Bis 250 m²250 m² Modell400 € – 800 €
250–500 m²500 m² Modell600 € – 1.200 €
500–1.000 m²1.000 m² Modell1.000 € – 2.000 €
1.000–2.000 m²2.000 m² Modell1.500 € – 3.000 €
2.000–5.000 m²5.000 m² Modell2.500 € – 5.000 €

Installation

Begrenzungsdraht verlegen

  1. Draht planen: 30 cm Abstand zu Mauern, Beeten, Wegen
  2. Verlegen: Im Boden (3–5 cm tief) oder auf der Grasnarbe (wächst ein)
  3. Ladestation positionieren: Ebene Fläche, Stromanschluss
  4. Inseln aussparen: Beete, Teiche, Bäume
  5. Programmieren: Mähzeiten, Flächen, Zonen

Drahtlose Modelle

  1. RTK-Antenne aufstellen (bei RTK-GPS-Modellen)
  2. Ladestation positionieren
  3. Per App die Mähfläche digital abstecken
  4. Verbotszonen definieren

Tipps

  • Drahtlose Modelle sind zukunftssicher und bei Gartenänderungen flexibler
  • Mähzeiten auf die Nachbarn abstimmen (Geräuschpegel 55–65 dB)
  • Igel-Schutz: Nachts nicht mähen (Igel sind nachtaktiv)
  • Regensensor ist Pflicht (Matsch-Vermeidung)

Häufige Fragen zu Rasenroboter

Was kostet ein Rasenroboter?
Für kleine Gärten (bis 500 m²): 400–1.000 €. Mittlere Gärten (500–1.500 m²): 1.000–2.500 €. Große Gärten (1.500–5.000 m²): 2.000–5.000 €. Installation des Begrenzungskabels: 200–600 € zusätzlich.
Wie funktioniert ein Rasenroboter?
Klassisch: Ein Begrenzungsdraht definiert die Mähfläche, der Roboter navigiert per Zufall oder GPS. Neue Modelle (z.B. ECOVACS GOAT) nutzen RTK-GPS und Kamera statt Draht. Der Roboter mäht täglich kleine Mengen (Mulchprinzip).
Muss man einen Begrenzungsdraht verlegen?
Bei klassischen Modellen (Husqvarna, Gardena, Worx): Ja, ein Draht wird knapp unter der Grasnarbe verlegt. Neuere Modelle (Segway Navimow, ECOVACS GOAT) arbeiten drahtlos mit RTK-GPS oder Kameratechnik.
Wie groß muss der Rasen für einen Rasenroboter sein?
Ab ca. 100 m² lohnt sich ein Mähroboter. Typische Modelle schaffen 250–5.000 m². Die Flächenleistung pro Stunde liegt bei 30–100 m². Bei Steigungen bis 35 % funktionieren die meisten Modelle.

Relevante Gewerke