Oberflächenbehandlung Holz
Oberflächenbehandlung Holz – Schutz- und Veredelungsverfahren für Holzoberflächen: Ölen, Wachsen, Lackieren, Lasieren oder Beizen
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Was ist Oberflächenbehandlung?
Oberflächenbehandlung von Holz schützt vor Feuchtigkeit, UV-Strahlung und mechanischer Beanspruchung und beeinflusst gleichzeitig die Optik (Farbe, Glanz, Haptik).
Methoden im Vergleich
| Methode | Eindringtiefe | Holzstruktur sichtbar | UV-Schutz | Pflege |
|---|---|---|---|---|
| Öl | Tief | Ja (natürlich) | Gering | 1–2×/Jahr |
| Wachs | Mittel | Ja (seidig) | Gering | 2×/Jahr |
| Lasur | Mittel | Ja (getönt) | Mittel–Hoch | 3–5 Jahre |
| Lack | Oberflächlich | Nein (Schichtbild) | Hoch | 5–10 Jahre |
| Beize | Tief | Ja (Farbgebung) | Nein | Zusatzbehandlung nötig |
Kosten (Richtwerte 2026)
| Behandlung | Material/m² | Arbeit/m² |
|---|---|---|
| Ölen (2 Anstriche) | 2–5 € | 8–15 € |
| Lasieren (2 Anstriche) | 3–6 € | 10–18 € |
| Lackieren (2–3 Anstriche) | 5–10 € | 15–25 € |
| Beizen + Versiegeln | 4–8 € | 12–20 € |
Häufige Fragen zu Oberflächenbehandlung Holz
Was ist besser: Holz ölen oder lackieren?
Öl dringt ein, erhält die natürliche Optik und Haptik, muss aber 1–2× jährlich aufgefrischt werden. Lack bildet eine Schutzschicht, hält 5–10 Jahre, lässt sich aber schwerer ausbessern.
Wie oft muss Terrassenholz geölt werden?
1–2× jährlich, idealerweise im Frühjahr nach dem Winter. Hartholz (Bangkirai) seltener als Weichholz (Douglasie, Lärche).