Brandschutz
Brandschutz als Beruf: Ausbildung, Gehalt & Karriere 2026
Wie wird man Brandschutztechniker? Ausbildung, Gehalt, Aufgaben und Karrierechancen 2026 – von Brandmelder über Abschottung bis Brandschutzkonzept.
Der Beruf Brandschutztechniker verbindet handwerkliches Können mit modernen Technologien. Hier erfahren Sie alles über Aufgaben, Ausbildung, Verdienstmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven.
Was macht ein Brandschutztechniker? Die wichtigsten Aufgaben
- Brandschutzkonzepte erstellen und prüfen
- Brandmeldeanlage planen, installieren und warten
- Brandabschottungen (Kabel, Rohr, Lüftung) einbauen
- Brandschutztüren und -klappen montieren und prüfen
- Flucht- und Rettungspläne erstellen
- Brandschutzbegehungen und Gefährdungsbeurteilungen
Ausbildung und Qualifikation
| Ausbildung/Einstieg | Quereinstieg über Elektro-/SHK-Handwerk + Weiterbildung zum Brandschutzfachplaner |
| Abschluss | Brandschutzbeauftragter (CFPA), Fachplaner Brandschutz (vfdb/eipos) |
| Voraussetzungen | Technische Grundausbildung, Verständnis für Baurecht und Normen |
| Weiterqualifikation | Sachverständiger für Brandschutz (ö.b.u.v. durch IHK/HWK) |
Gehalt und Verdienst
| Karrierestufe | Gehalt 2026 |
|---|---|
| Einsteiger/Geselle | 3.000–4.000 € brutto/Monat (Brandschutzfachkraft) |
| Meister/Teamleiter | 4.000–5.500 € (Fachplaner/Sachverständiger) |
| Selbstständig | 70.000–150.000 € Jahresumsatz |
Wichtige Werkzeuge und Ausstattung
- Brandmeldeanlage-Prüfkoffer
- Rauchwarnmelder-Prüfgerät
- Brandschutzkit (Mörtel, Schaum, Manschetten)
- CAD-Software für Flucht-/Rettungspläne
- Dokumentationssoftware (Prüfprotokolle)
Typischer Tagesablauf
So sieht ein typischer Arbeitstag aus:
| Uhrzeit | Tätigkeit |
|---|---|
| 07:00–07:30 | Arbeitsvorbereitung, Material- und Werkzeugcheck |
| 07:30–09:30 | Haupttätigkeiten im Bereich Brandschutztechniker |
| 09:30–09:45 | Frühstückspause |
| 09:45–12:00 | Fortführung der Arbeiten, Spezialtätigkeiten |
| 12:00–12:30 | Mittagspause |
| 12:30–15:30 | Qualitätskontrolle, Fertigstellungsarbeiten |
| 15:30–16:00 | Dokumentation, Aufräumen, nächsten Tag vorbereiten |
Spezialisierungsmöglichkeiten
Nach der Ausbildung können Sie sich in diesen Bereichen weiterentwickeln:
- Vorbeugender Brandschutz: Brandschutzkonzepte, Fluchtpläne, Brandschutztüren
- Brandschutzabschottungen: Kabel-, Rohr- und Lüftungsdurchführungen abdichten — Pflicht!
- Feuerlöscher-Service: Wartung, Prüfung und Verkauf von Feuerlöschern
- Brandmeldetechnik: BMA planen, installieren und warten
Weiterbildung und Karriere
| Weiterbildung | Dauer | Effekt |
|---|---|---|
| Brandschutzfachkraft | 3–6 Monate | Zertifizierte Brandschutzarbeiten |
| Sachverständiger Brandschutz | 1–2 Jahre | Brandschutzkonzepte und Gutachten |
| Brandschutzbeauftragter | 1–2 Wochen | Betrieblicher Brandschutz |
| Fachplaner Brandschutz | 6–12 Monate | Planung und Nachweis von Brandschutzkonzepten |
Vorteile und Herausforderungen
| ✅ Vorteile | ⚠️ Herausforderungen |
|---|---|
| Krisensicherer Beruf (gesetzliche Pflicht) | Hohe Verantwortung (Menschenleben) |
| Gute Verdienstmöglichkeiten | Ständige Weiterbildung nötig |
| Wenig Konkurrenz (Spezialgebiet) | Komplexe Vorschriften und Normen |
| Wachsender Markt durch strengere Vorschriften | Haftungsrisiko bei Fehlern |
Zukunftsaussichten
Verschärfte Bauordnungen und wachsendes Bewusstsein für Brandschutz treiben die Nachfrage. Besonders Bestandsgebäude haben enormen Nachrüstbedarf. Brandschutz-Sachverständige sind rar und sehr gefragt.
Häufige Fragen
Wie wird man Brandschutzbeauftragter?
Durch eine Weiterbildung (ca. 60–80 Unterrichtsstunden). Voraussetzung: technische Ausbildung oder Studium plus Berufserfahrung. Kosten: 1.500–3.000 €.
Was verdient ein Brandschutz-Sachverständiger?
Angestellt: 4.500–6.000 €. Selbstständig: 80.000–150.000 € Jahresumsatz. Einer der bestbezahlten Spezialisierungen im Bau.
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