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Haustechnik

Wasserhärte

WasserhärteGehalt an Calcium- und Magnesiumionen im Trinkwasser – beeinflusst Kalkablagerungen in Rohrleitungen und Armaturen

1 Min. Lesezeit

Was ist Wasserhärte?

Wasserhärte beschreibt den Gehalt an gelösten Calcium- und Magnesiumverbindungen im Wasser. Hartes Wasser verursacht Kalkablagerungen in Rohren, Boilern und Armaturen.

Härtebereiche nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz

Härtebereich°dHmmol/lBezeichnung
Weich< 8,4< 1,5Wenig Kalk
Mittel8,4–141,5–2,5Normal
Hart> 14> 2,5Viel Kalk

Auswirkungen auf Haustechnik

HärteRohrleitungenWarmwasserArmaturen
WeichKein ProblemKein ProblemKein Problem
MittelLeichte KalkschichtRegelmäßig entkalkenGelegentlich
HartVerengung, DurchflussreduktionHäufig entkalkenSchnelle Verkalkung

Häufige Fragen zu Wasserhärte

Wie kann man Wasserhärte messen?
Mit Teststreifen aus der Apotheke oder dem Baumarkt (ca. 5 €), per Tropftest-Set oder beim örtlichen Wasserversorger – dort ist die Härte kostenlos erfragbar.
Wie schützt man Leitungen vor Kalk?
Durch Wasserenthärtungsanlagen (Ionentauscher), Kalkschutzgeräte oder regelmäßiges Entkalken. Bei sehr hartem Wasser (> 14 °dH) lohnt sich eine Enthärtungsanlage.